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Hallo Thailandfreunde,

ich begrüße dich in meinem neuen Blog. Damit können wir gegenüber der Homepages auch miteinander kommunizieren.

Die Themen sind:

Urlaub

Um die neuesten Berichte zu sehen, gehe auf die Seite NEU!

oder wähle in der Kopfzeile dein Thema aus.

Mit meinen 9 Jahren Thailanderfahrung und 7.000 gesammelten Bildern und vielen Videos, hoffe ich, dir einen interessanten Einblick vom Leben in Thailand bieten zu können.

Da meine Homepage mit ca 5.000 Bildern aus Pattaya,  Jomtien und Reisen aus Thailand, Malaysia, Vietnam, Laos und Kambodscha, fast ein Bilderbuch darstellt, möchte ich euch diesen Link nennen:

senioren-paradies
senioren-paradies

Diese Homepage kann für Thailandurlauber sehr interessant sein.

Während in dieser viele wertvolle Tipps und Ratschläge für Auswanderer und Überwinterer zu finden sind.

HaengematteAuswandern und Überwintern in Thailand

Ich werde versuchen schöne Videos zu erstellen und hier einzubringen.

Die Beiträge die gemischt gebracht werden, können mit der Auswahl KATEGORIEN strukturiert angezeigt werden.

Also viel Spaß und für etwaige Fragen stehe ich über den Kommentaren gerne zur Verfügung.

Für Erstbesucher beginnt der Blog hier

fred2 aus Jomtien

Nachfolgend stehen die letzten Berichte.
Aber besser, Du wählst Dir in der Kopfzeile dein Thema aus.

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Jetzt beginnt die ruhigste und preisgünstigste Zeit in Thailand

Wann ist die beste Zeit für eine Urlaubszeit am Golf? (Phuket am Indischen Ozean hat ein anderes Klima). Pattaya das Höllenparadies ist ebenso aus dieser Betrachtung ausgeschlossen.

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Die meisten Urlauber kommen zwischen den Monaten November und Februar, denn sie wollen der Winterkälte entfliehen. Dafür nehmen sie die stark überhöhten Preise in Kauf. Die Monate Dezember und Januar sind nicht ideal fürs baden (außer im letzten Jahr).

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Nach den Hitzemonaten April und Mai beginnt die gemütliche und preiswerte Zeit in der Golfregion. Nun kann man sich nach guten und wesentlich billigeren Unterkünften umsehen, um einen wirklich genussvollen Urlaub zu verbringen odeer für den nächsten Urlaub in TH vorsorgen.

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In Jomtien sind die Hotelpreise im Vorjahr gesunken. In meinem Hotel um B 2500 monatlich, aber inzwischen wieder um B 1000 erhöht. In Pattaya hört man, dass die Preise bei schlechter Belegung manchmal erhöht werden, um die Verluste auszugleichen. (Thaikalkulation) Für manche Winterurlauber rentiert sich, wie bei Rentnern ein Zimmer ganzjährig zu einem vergünstigten Preis zu buchen. Vor allem besteht die Möglichkeit das Zimmer individuell einzurichten.

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Die Russenmassen sind verschwunden und somit die Bahttaxen nicht mehr mit 20 Leuten belegt. Dafür kommen umso mehr Chinesen. Die Übernachten aber nur in Jomtien und fahren tagsüber in ihren Bussen nach Pattaya, wo die Hauptverkehrsstraßen damit verstopft werden.

Nur die Ausflugsinsel Ko Lahn muss man meiden, denn die wird täglich von 7.000 Chinesen überschwemmt, am Wochenende sogar von 10.000.

Ab Juni organisiere ich wieder Mopedausflüge an schöne Badestrände. Wenn 8 Leute zusammen kommen rentiert sich ein Bahttaxi für B 1000 zu mieten, dass am Badestrand auch auf die Rückfahrt wartet. In den PKW-Taxen gehen nur 5 Leute rein. Die Bahttaxen sind viel luftiger als die Vans und es können 10-12 Leute mitfahren.

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Also man kann hier schon einiges unternehmen. Ein AC-Bus kostet pro KM nur 1 Baht. Flüge in die Nachbarländer gibt es für wenig Geld bei AirAsia.
Man benötigt hierzu nicht mal eine Kreditkarte, sondern kann das Ticket beim 7/11 bezahlen. Ein Moped ausleihen kostet im Monat B 2500 € 65.

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10 Jahre als Rentner in Thailand

Nun bin ich seit 10 Jahren in Rente und auch so lange in Thailand.
Wie sieht das Resümee aus nach 10 Jahren Aufenthalt in Thailand?

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Kurz gesagt: Es war die beste Entscheidung meines Lebens.

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In A oder D wäre ich ein armer Rentner, ohne Auto. Hier möchte ich kein Auto fahren, kann ja jederzeit ein Taxi nehmen. Außerdem habe ich ein Moped mit dem ich Kurzstrecken fahre und auch Ausflüge an schöne Strände oder interessante Orte machen kann. In der EU könnte ich mir sicher keine Restaurantbesuche leisten, hier jedoch öfters. Ich konnte sogar schon einige Flüge in die Nachbarländer unternehmen.

Langsam wird mir das Reisen aber zu schwierig bei den hohen Temperaturen.

Eigentlich habe ich alles im Hotel, Pool, Internet, D-TV, Moped und das Hotel liegt zentral, aber in einer ruhigen Seitenstraße.

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Vormittags gehe ich 2 mal in den Pool und mache Wassergymnastik. Ich schwimme jetzt lieber mit einer Taucherbrille unter Wasser, das ist angenehmer. Den Nachmittag verbringe ich im gekühlten Zimmer mit Mittagsschlaf  und Internet. Um 18 Uhr gehe ich nochmals in den Pool und spiele dort Friyspy. Abends gucke ich Dokumentarfilme oder Musiksendungen vom D-TV.
So gehe ich einen ruhigen entspannten Lebensabend an.

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Gesundheitlich geht es mir hier weit besser, denn es gibt keinen Stress und mit der Hitze muss man sich arrangieren, schließlich haben die Lebensmittelläden 24 Stunden geöffnet und das jeden Tag.

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Ich merke deutlich, dass immer mehr Rentner zu A und D Ade sagen, um der Altersarmut zu entfliehen. Sie wollen ihren Lebensabend in einem angenehmeren Klima, bei günstigeren Preisen neu gestalten. Denn in Asien ist ein Farang (Ausländer) kein ausgemustertes Teil einer Industriewirtschaft, sondern hier kann die neue Freiheit durch das ganzjährig warme Klima und die erschwinglichen Preise in vollen Zügen genossen werden. Damit gewinnt der wertvolle Lebensabend eine neue Perspektive, auch vom Rheuma kann man sich verabschieden.

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Um den Schritt einer Auswanderung vernünftig zu planen und näher kennen zu lernen, rate ich zu einer Probeauswanderung (ohne viel Gepäck). Dann hat man auch die Möglichkeit verschieden Destination zu besichtigen und auszuprobieren. Dabei soll man aber ein Budget planen um die Kosten zu übersehen und auch vernünftig, wie ein Rentner zu Leben und nicht wie ein Urlauber mit dem Geld sorglos umgehen.

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Jomtien 2016 Sonkran

Da manche Lady mit Plasikschüsseln voll Wasser auf die Leute schütteten, ohne Rücksicht dass man eine Kamera hochhielt,musste ich die Kamera in eine Plastiktüte geben. Dadurch hat die Bildqualität gelitten, sorry.

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Fahrt zur Halbinsel und mit einem Boot.

Für den nächsten Tag hatte ich einen Ausflug auf die Halbinsel geplant, um den dortigen Floadingmarkt zu besuchen. Auch wollte ich mit einer Fähre den Fluss entlang der Halbinsel befahren um Fotos zu machen.
Also fragte ich in der Rezeption, ob sie Ausflüge anbieten. Ja, hatte man und man überreichte mir einen Flyr auf dem Ausflüge angeboten wurden. Darauf war auch ein Floadingmarkt. Aber Preis mit B 2600 schien mir zu hoch. Ich fragte deshalb, ob es der Floadingmarkt auf der Halbinsel wäre. Nein, der Floadingmarkt sei außerhalb Bangkoks, auf der Insel gäbe es keinen.

Ich hatte aber in Google Earth bereits Fotos davon gesehen und hielt deshalb diese Aussage als typisch Thai. Was man nicht weiß, das gibt es eben nicht.

Ich stellte mich also auf die Hauptstraße und hielt Mopedfahrer an. Aber das erwies sich als schwierig, denn keiner konnte Englisch. Endlich konnte ich Einem mit Händen und Füßen erklären, dass ich an den Fluss wollte um mit einem Boot zu fahren und er brachte mich tatsächlich an eine kleine Fähre. Dort verlangte ein altes Weib B 10. Da stimme was nicht, ich zeigte mit dem Arm über den Fluss und schüttelte den Kopf, dann zeigte ich mit dem Arm den Fluss entlang. Da schüttelte sie heftig den Kopf, aha, gibt’s wohl nicht.

Da daneben ein Kloster war und mache Mönche gebildet waren, sie hatten ja genügend Zeit um viel zu lesen, ging ich dort hinein. Der Mönch den ich antraf sprach zwar kein Englisch, aber ein Angestellter Wächter. Er ging mit mir an die Fähre und erbot sich als Guide. Aber ich brauchte keinen Guide, sondern ein Boot, dass mich herumschifferte. Da er ständig auf die Halbinsel gedeutet hatte fuhr ich doch hinüber. Dort gab es Fahrräder zu leihen. Wäre mein Kamerad mit hätte wir diese gemietet. So begab ich mich zu einer Gruppe Mopedtaxifahrer. Ich hatte Glück, dass Einer Englisch konnte. Es stellte sich nun heraus, dass es wohl einen Floatingmarkt gab, dieser aber nur am Wochenende im Betrieb war.
Zum Fährbetrieb den Fluss entlang, meinte der Mann ich solle mir ein Boot mieten. Da würde mir wohl nichts anderes übrigbleiben dachte ich und bedankte mich für die Auskünfte.

Am Pier kam gerade so ein einfaches Holzboot an und hatte einen LKWmotor mit einer langen Stange, an der Propeller befestigt war. Ich rief in zu, wie viel er für eine Fahrt den Fluss ein Stück  entlang verlangte. Er hielt 3 Finger hoch, B 300 das ging und winkte in heran. Das sitzen in dem ehemals Ruderboot war nicht gerade bequem, aber was tut man nicht alles um ein paar Bilder einzufangen.

Das war hier kein gewöhnliches Hafenbecken, sondern am Fluss entlang verschiedene Anlegestellen zum Be-und Entladen verschiedener Waren.

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Nach einer halben Stunde Fahrt in der Hitze, kamen mir Zweifel auf, hatte der Käpten etwa B 3.000 gemeint? Soviel hatte ich gar nicht bei mir. Nun kam ein Ausflugsboot vom Ufer heran, dort lagen noch 3 davon. Ja sind die alle blöde hier, gibt es doch tatsächlich große Ausflugsboote und kein Schwein weiß davon. Dort sitzen die Fahrgäste besser als ich in der Holzschabrake, haben ein schattiges Dach über sich und können sich was zu trinken bestellen. Ich war ehrlich sauer, die Informationen der Einwohner hier sind einfach für die Katz. Man kann sich nur auf das Internet verlassen.

Ich sagte zum Käptn, das reicht nun, bloß retour, den Durst löschen. Bei der Ankunft überreichte ich dem Käptn B 320, in der Hoffnung, dass er mich nicht in die Drecksuppe wirft, aber er bedankte sich freundlich. An Land bei einer Imbisbude ein Cola getrunken. Dann ein Mopedtaxi gechartert und ab ins Resort. Auch hier wieder viel LKW-Verkehr. Das war mir nun klar, die fahren alle zu dem Hafen.

Am Abend wollte ich ein iMax-Kino besuchen und fuhr mit dem Skytrain bis zum Siam Paragon. Dort am Bahnsteig herrschte ein wirres Gewimmel von Fahrgästen.
Das Kinozentrum lag im 5.Stock und ich war überrascht von den großen schönen Hallen für die Besucher. Anbei ein Video.

Für den nächsten Tag hatte ich mit meinem Freund geplant einen Ausflug nach Ancient City. Aber alleine hatte ich keinen Bock bei der Hitze durch den Park zu spazieren. Ich halte aber diesen Park für die schönste Sehenswürdigkeit, die ich in 9 Jahren in TH erlebt habe.
Dafür wollte ich nun früher abreisen, um in Jomtien den Pool am Nachmittag genießen zu können.

männlicher junger Toples-Farang bei Wasserschlacht verhaftet

http://www.wochenblitz.com/nachrichten/73698-html#contenttxt

so verärgert und verscheucht man die Touristen!

http://www.wochenblitz.com/nachrichten/73737-chiang-mai-polizei-macht-weiter-jagd-auf-topless-farangs.html#contenttxt

Anscheinend verhaftet man nur Farangs und Burmesen.

 

Fahrt nach BKK ins Resort

Zwei meiner neuen Besucher waren noch nicht in Bangkok, deshalb plante ich eine Stippvisite nach Bangkok. Als ich im Internet festgestellt hatte, dass die mir bekannten Hotels unter neuen Besitzern liefen und höhere Preise nahmen. Suchte ich günstigere Hotels.
Bei dieser Reise wollte ich das Zentrum von BKK meiden, denn es war noch immer Hochsaison. Ich stieß dann auf eine Gegend außerhalb des Zentrums, was früher wohl Stadtrand war, nämlich bei der Skytrainstation On Nut. Dort hatte man sicher günstig gebaut. Die Hotelpreise gab´s schon von 500- 700 und höher. Eines hatte einen großen  Pool und eine schöne Gartenanlage. Gerade richtig um nach Bangkok-Touren relaxen zu können. Das Hotel lag in dem Bezirk Khet Phra Khanong. Der neben der Halbinsel Bang Yo lag, die vom Fluss Chao Phraya umflutet wurde. Bei Google Earth, wo man  viele Fotos einsehen konnte, machte ich mich schlauer.

Das Gute war auch, dass es nur 2 Stationen  zum Busbahnhof Ekamai war und nicht zu weit von dem Sehenswerten Park Ancient City, indem hunderte nachgebaute Tempel und herrliche Skulpturen zu sehen sind, war.

Ancient City

Ich konnte einen Reisekameraden dafür begeistern und buchte frühzeitig. Die Agenturen drängen Einen immer mit Meldungen „noch 2 Zimmer frei“. Das ist aber Plöff, denn wie ich später feststellen konnte waren mehrere große Blöcke leer. Die Hotelgesellschaft hat sich wohl zu viel vorgenommen.

Kurz vor der Abreise erkrankte der Reisegefährte und ich reiste alleine.
Gewöhnlich geht die Reise von Jomtien nach BKK mit dem Airportbus bis zum Airport Suvarnabumi und von dort mit dem Airport-Link ins Stadtzentrum.

Aber dieses Mal war das Ziel in Bangkok der Busbahnhof Ekamai. Also musste ich mit dem Bahttaxi nach Naklua und dann bis zu dem Busbahnhof im Norden. Ich glaube die Buskarte kostete B 108. Die Fahrt ging ganz flott über die Autobahnen. Am Stadtrand von Bangkok war ein großes Einkaufszentrum von Central (Central hat in Berlin das Kaufhaus KDW aufgekauft). Das überraschende war, dass es auf der großen Dachfläche viele Rutschen gab, anscheinend eine Badelandschaft für Kinder.

Wir fuhren nun auf der Sukhumwit und die Straße wurde immer enger und geschäftiger, der Verkehr kam ins Stocken, nur langsam ging es weiter. Nach einem Halbstündigen kriechen durch den Verkehr waren wir in der Busstation angekommen.
Beim Aussteigen kam ein Taxifahrer auf mich zu, nachdem ich ihm den Namen des Resort genannt hatte, antwortete er B 300. Ich ließ ihn stehen und begab mich an die Sukumwit, wo der Verkehr stockte. Dort sprach ich ebenfalls einen Fahrer im Taxi an, er nannte B 200, ich erwiderte B 150, er nickte und ich stieg ein. An der nächsten Abbiegung zweigte er links ab.

In dieser langen Straße war es plötzlich ruhig. Links von der Straße waren hinter Mauern und Vorgärten größere aber niedere alte Gebäuden, vielleicht Firmen. Rechts erhob sich eine Autobahntrasse, darunter sah man einen Kanal. Gegenüber dem Kanal befanden sich alte kleine Hütten. Man hatte den Eindruck als wäre man 50 Jahre zurück versetzt. Wenn man nur nicht an die geschäftige Sukumwit, die sich durch den ehemaligen Vorort gefressen hatte, dachte.

IMG_0304Sieht aus wie in den Klongs. Das Schwarze oben ist die Autobahn

Auf dieser langen Geraden Straße rauschten Unmengen von Lastwagen vorbei. Endlich bog das Taxi ab in ein Villenviertel worin sich das Resort befand. Er ließ mich zwischen mehreren großen Gebäuden aussteigen. Aber ich sah keinen Hoteleingang oder dergleichen.

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In der Nähe befand sich ein Swimmingpool, den sah ich mir an, es waren nur etwa 9 Leute am Pool. So fragte ich wie ich zur Rezeption käme. Man erklärte mir ich bräuchte bloß dem Pool und dem Garten entlang gehen, dann sehe ich ein kleines Haus, darin wäre die Rezeption.

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Nach der Anmeldung in der Rezeption wurde ich mit so einem Golfwagen ins nächste Gebäude gebracht und dann auf mein Zimmer geführt. Zu meinem Erstaunen befand sich in einem Vorraum ein großer Kühlschrank mit einem extra Gefrierteil und auf einem Tischchen standen neben einem Wassererhitzer 2 Teller und 2 Suppenschüsseln, sowie Bestecke. Erst später entdeckte ich auf dem Gefrierschrank einen Mikroherd. Nebenan im Schlafzimmer musste ich feststellen, dass die Bettwäsche noch auf dem Bett lag. Als ich dies dem Guide reklamierte, rief er die Maid. Die ging daran das Bett zu richten, aber mit der alten Bettwäsche. Ich machte ihr klar, dass sie neue Bettwäsche bringen sollte. Als sie diese brachte und das Zimmer ausgekehrt hatte und das Badezimmer in Ordnung gebracht hatte, gab ich ihr B 20, das half, dass sie von nun an besser spurte.

Der Ausblick aus dem Fenster war eher ernüchternd, man sah nur den gegenüberliegenden Block, Es gab 7 achtstöckiger solcher Blöcke Bei einigen waren die Fenster verklebt und auf den Balkonen schwebten lange Spinnweben.

Um mir einen Überblick zu verschaffen in welcher Gegend ich gelandet war, fuhr ich in den 9. Stock, das war die Dachebene. Von hier aus ließ sich die Lage überblicken.  

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IMG_0327Im Hintergrund sieht man einen Teil der Hafenanlage am Fluß

IMG_0326etwas eng gebaut

Das Wichtigste, der Pool war angenehm allerdings nur ca 140 tief. Es waren immer wenige Leute am Pool, so dass man immer eine Relaxliege zur Verfügung hatte. Das Beste an diesem Resort war der Shutledienst. Damit konnte man bis zum Tesco Lottos und dem daneben fahrenden Skytrain gebracht werden.

Saigon, Ho Chi Min Gedenken

Aber natürlich wollte ich erst recht die Frühgymnastik filmen.
So hieß es am nächsten Morgen : “Good Morning Vietnam“.

Es war 6 Uhr, Zeit aufzustehen um die älteren Vietnamesen bei ihren Tai-Chi-Übungen zu filmen.

Heute waren in dem Park hunderte von Schülern in ihren Schuluniformen. Sie hatten teilweise Trommeln dabei, einige auch Trompeten. Mit der Zeit merkte ich, dass es wohl über Tausend Schüler waren, die sich versammelt hatten um Ho Chi Min zu ehren. Auch die übrigen Turnübungen und Ballspiele fanden zahlreich statt, ebenso wurde gejoggt.

Die Parade der Schülergruppen vor der Tribüne habe ich verpasst, denn ich musste auch mal Frühstücken.

Video: Ho Chi Min Feier

Saigon, Gymnastik im Park

IMG_0260Da mir mein Reisegefährte, der gern in der Gegend rumwanderte, mir berichtet hatte dass dort auch abends Gymnastik betrieben wurde, wollte ich dies unbedingt filmen. Der Park war jetzt ein einziger Fitnesplatz.

Video: Gymnastik im Park

Rückkehr nach Saigon

Bei unserer Ankunft am Airport in Saigon, hatte ich die glorreiche Idee mit dem Bus ins Touristenzentrum zu fahren, um $ 10 zu sparen.
Am internationalen Terminal wartete gerade der Bus D 60.00 € 2,50. Aber als wir eingestiegen waren, war die Enttäuschung groß. Der Bus war mit Schülern voll. Es gab keine AC, es war affenheiß und der Bus fuhr eine viel befahrene Strecke, wobei er oft hielt. Zudem fuhr er nicht wie erwartet zum Busterminal oberhalb des Parks, sondern endete am Ende des Parks.

Somit hatten wir einen Fußweg mitsamt dem Gepäck vor uns. Die Mopedtaxifahrer wimmelte ich ab, denn ich hatte keine Lust durch dieses Verkehrsgewühl zu bugsieren, mich ekelte dieser Wahnsinnsverkehr an. Es war jetzt Mittagszeit und heiß, ich schwor mir, niemegr eine so strapaziöse Reise zu machen, denn normal mache ich jetzt einen Mittagsschlaf und verbringe den Nachmittag in meinem gekühlten Room. Endlich machten wir in einem kühlen Café Rast, stillten unseren Durst und erholten uns etwas.

Das Dumme war, wir hatten die Orientierung verloren, aber wir fragten uns durch. Wir kamen an unserem früheren Hotel vorbei, aber es war noch eine gute Strecke zu unserem neuen Hotel. Das hatten wir vor Abreise in den Süden in einer Seitenstraße für je $15 reserviert. Denn dieser verrückten Touristenstraße wollten wir fern bleiben. Leider war in dieser engen Seitenstraße der Mopedverkehr noch brutaler.

Als wir näher kamen musste ich feststellen, dass das schmale Hotel 7 Stockwerke hatte. Als wir einchecken wollten, fragte ich in welchem Stockwerk unsere Zimmer wären. Im 4. Stock war die Antwort. Da wir keine Anzahlung geleistet hatten, verabschiedeten wir uns, denn ich hatte keinen Bock mir einen Herzinfarkt zu holen.

Da fiel mir ein, dass ich das letzte Mal ganz in der Nähe in einem Hotel für $ 10 gewohnt hatte. Es war in der nächsten Querstraße. Diese war sehr ruhig und es gab 8 Hotels. Ich steuerte das mir bekannte an. Die Zimmer kosteten jetzt $ 20, aber es gab einen Lift. Wir blieben sowieso nur eine Nacht und auch der große Park war nur ein paar Meter weiter.

Video: Eindrücke aus Saigon

DSCF4199Dieses Foto ist 8 Jahre alt, da drug man noch keine Motorradhelme, aber Heute fast alle.

Auf der Insel Phu Quoc

 

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Die Abfahrt unseres Bootes auf die Insel Phu Quoc war erst um 13:15.  
So hatten wir genug Zeit zum Frühstücken und unser Gepäck zu packen.

Es war ein Fehler 5 Übernachtungen in Ha Tien vorab zu buchen, wo wir den Ort gar nicht kannten. Aber nun ging es ab auf die Insel unserer Träume. Da dort die Preise sehr teuer waren konnten wir uns nur 4 Tage leisten. Dafür buchten wir einen Rückflug nach Saigon, um uns die beschwerliche Busreise von 8 Stunden, sowie die Bootsfahrt zu ersparen.

Was wir noch nicht wussten, die Bootsfahrt war auch kein Honiglecken. Der Motorenlärm im Innern war sehr laut und hinaus aufs Deck konnte man nicht. Auch waren die Fenster hoch angebracht, sodass man vom Sitz aus nicht hinaus sehen konnte.

Bei unserer Ankunft an der Anlegestelle guckte ich hinaus und dachte ich wäre im Kongo. Vor dem Schiffsausgang standen Lieferwagen, Mopeds und an die 40 Taxifahrer. Man wurde laufend bequatscht, nur weg hier.

Nachdem wir den langen Steg überquert hatten, sprachen wir einen Taxifahrer an. Er schien unser Resort zu kennen, es lag auf der anderen Seite der Insel. Dort angekommen führ er im Slalom durch enge Gassen die ohne Beschilderungen waren. Zum Glück kannte er sich aus und brachte uns ins Resort.

Mein Reisekumpel war über die schöne Lage erstaunt, ja hier machen wir nun Urlaub, meinte ich.
Von unserem Bungalow hatten wir einen schönen Ausblick aufs Meer.

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Der erste Eindruck

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Mein Reisekumpel macht es sich am Strand gemütlich

IMG_0213so auber war das Wasser nun auch nicht, etwas grünlich

IMG_0215Die Lady wollte sich partu nicht von mir massieren lassen

IMG_0216Wer hier hinten einen Bungalow bezieht,hat Pech gehabt. Denn keine 2m dahinter erhebt sich eine Gr0ßbaustelle. Da die Strände von den Hotels und Restaurants aufgeteilt sind, frage ich mich, wie die Gäste aus den hinteren Reihen am Strand zurecht kommen. Es gibt ja aauch noch die 3. und 4. Reihe von Gästehäusern. Dazu viele kleine Restaurants und Shops dazwischen eingeengt. Das baldige Ende des Urlaubsparadieses.

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Es gab auch warmes Essen am Frühstücksbuffet, aber ohne Beschriftung und man sah nur viel Gemüse darin und Undefinierbares

IMG_0218Unsere kleine Terasse vor dem Bungalow

Wir waren natürlich begeistert und gingen gleich ins Meer. Es war nicht so eine warme grüne Soße wie an der Küste. Wenn man bis zum Hals darin stand konnte man noch immer seine Füße sehen.

Beim Hinausgehen auf dem sandigen Untergrund bekam ich plötzlich einen schmerzhaften Stich in den Zehen, als wäre ich auf eine Glasscherbe getreten. Am Strand angekommen sah ich kein Blut und auch sonst nichts. Da der Schmerz jetzt nachließ vergaß ich das Ganze.

Nur mitten in der Nacht wachte ich mit irren Schmerzen in den Zehen auf. Die Schmerzen waren so stark, dass das Bein hin und her zuckte. Ich bat meinem Freund  zu gucken, ob er was unter den Zehen sieht, aber er fand nichts. Es war 1 Uhr Nachts, ich konnte auch nichts unternehmen. Also hieß es den Schmerz aushalten und hoffen, dass man mal einschläft. Noch zweimal wachte ich mit diesen Schmerzen auf. Am Morgen versuchte ich vorsichtig aufzustehen, es machte keine Probleme.

Ich sprach dann bei der Rezeption vor und wollte wissen, ob sie schon Erfahrungen hätten mit solchen Bissen. Die Dame riet mir in die 3 km entfernte Apotheke zu fahren, die würden mir Medizin geben.

Nach dem Frühstück trafen wir auf ein deutsches Ehepaar, das schon öfters hier war. Ja das Problem kannten sie. Nachmittags wenn das Wasser wärmer und schmutziger war bekamen besonders Frauen dieses Problem zu spüren. An den Weichteilen wie Achselhöhlen und Intimbereich erhielten sie diese Stiche und bekamen davon einen Ausschlag im Bereich zwischen Hals und Brust. Da bin ich dem Vieh wohl auf sein Dach gestiegen. Na ja, im Intimbereich möchte ich diese Schmerzen nicht bekommen und trug nun nachmittags unter der Badeshort noch eine enge Unterhose.

Was das schmutzige Wasser betrifft, das war auch nachmittags  nicht zu übersehen, wenn etliche Plastikteile aus den Badezimmern herum schwammen.

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IMG_0220Mein Reisegefährte auf Wanderchaft

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Der endlose Sandstrand lud auch zum Wandern ein. Doch nach 500 m ragten vier, etwa 50 cm dicke Rohre vom Ufer an den Strand. Die Rohre wurden nicht etwas ins Meer hinaus geleitet, sondern ergossen ihre Brühe am Strand. Das verbreite natürlich auch einen unangenehmen Geruch.
Das war das letzte, was man sich im Urlaub wünscht. Das passiert mir in meinem Hotelpool bestimmt nicht. Somit ist die Insel von meinen weiteren Reiseplänen abgehackt, denn sie wird langsam aber sicher von den Touristen vergewaltigt. Es wird einfach hinter den vorderen Hotels und Resorts zu viel gebaut und diese neuen Touristen werden auch den Strand belegen wollen. Die Frage ist, wie viele Touristen verträgt die Insel noch?

Damit wir mehr sehen als nur das Resort, fuhren wir mit dem Taxi in die Kleinstadt Duong Dong. Anbei einige Bilder.

SAM_0203Markt

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Zur Abreise von Phu Quoc hatten wir Flüge bestellt. Das war die Beste Idee der ganzen Reise, damit kamen wir am bequemsten nach Saigon zurück.
Aber was musste ich am Flughafen erfahren, wir sollten 2 Stunden später fliegen, also erst in 4 Stunden. Es gab in dem neuen kleinen Flughafen nur 2 Bistros, dort lümmelten wir nun in Einem rum. Da setzte sich ein jüngerer Vietnamese mit 3 Ladies zu uns an die Theke. Neben ihm lag sein Pass mit einer Bordkarte. Ich fragte Ihn, wohin erfliege, nach Saigon um 11:45 Uhr. Unser gebuchter Flug um 11:30 war um 2 Stunden verschoben, das gibt es doch nicht. Ich eilte zurück zu den Schaltern der Vietjet. Nicht zu den Eincheckschaltern, die uns abgewimmelt hatten, sondern zu einem Informationsschalter. Ich hielt der Dame meinen selbstgebastelten Presseausweis, der mit bunten Fahnen aus A, CH, D, TH und VN bedruckt war und sagte cool ich bin von der Presse und schreibe im Internet. Warum bekommen wir nicht unseren gebuchten Flug? Die Dame war beindruckt, schwieg und begutachtete das Display ihres Computers. Nach einer Weile beauftrage sie ihre Assistentin ein Formular auszufüllen. Dies übergab sie mir sodann mit der Bemerkung, damit könne ich Einchecken. Ich bedankte mich, winkte meinen Freund zu mir und begaben uns zu den Eincheckschaltern. Dort hielt ich das Formular der Dame unter die Nase. Die schnatterte dann mit ihren Kolleginnen herum, aber dann nahm sie das Gepäck entgegen und überreichte uns die Bordkarten. Na also, geht doch.

Der Flug war eine echte Entspannung, weil ich daran denken musste was die Busfahrerei mit ihrem ständigen Gehupe, für eine Strapaze gewesen wäre.

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